Dreikönigsschießen der Schützengilde Bayreuth Altstadt

Die Geschichte der Heiligen Dreikönige wurde neu geschrieben.

Wer bisher glaubte, die Heiligen Dreikönige kämen aus dem Morgenland, der wurde beim diesjährigen Dreikönigsschießen der Altstädter Schützen eines Besseren belehrt.

In diesem Jahr war beim Schießen wieder Glück angesagt. Unter der bewährten Leitung der Schützenmeister Fricke, Schubert und Eimer wurde auf eine Bilderscheibe geschossen, in deren Hintergrund eine elektronische Schachbrettscheibe eingeblendet war, auf der es galt, so viel als mögliche Zahlenfelder zu treffen.

Vor dem Schießen konnten sich die Gäste am reichhaltigen Kuchenbuffet stärken, das von den Schützenfrauen gestaltet wurde.

Mit neuer Rekordbeteiligung von 46 Teilnehmern schritt Schützenmeister Dominik Schubert nach Abschluss des Schießens zur Preisverteilung. Um die Spannung hoch zu halten, begann er natürlich mit dem letzten Platz, den ausgerechnet Edwin Schubert, der Vater von Dominik, belegte. Nach Bekanntgabe des 4. Platzes wurde es am Tisch der Mistelbacher Gäste sehr still, da noch zwei Personen nicht erwähnt wurden.

Mit Platz 3 und somit als Balthasar wurde Alfred Lang zum Empfang des Pokales aufgerufen. Auf Platz 2, verbunden mit der Würde des Königs Melchior kam die amtierende Schützenkönigin Sabine Feilner. Zur Überraschung aller wurde ein absoluter Hobbyschütze als König Caspar verkündet. Es handelte sich um den Neurentner Konrad Ochs.

Warum die Geschichte der Heiligen Dreikönige neu geschrieben wurde, liegt ganz einfach daran, dass die neuen Könige nicht aus dem Morgenland, sondern alle samt aus Mistelbach kommen.

Nach der Übergabe der Pokale an die Gewinner lud Schubert zu einem sehr reichhaltig gestalteten kalten Buffet ein, für das wieder einmal Maritta Reuschel mit ihren Helferinnen verantwortlich zeichnete.


von links: SM Dominik Schubert, König Caspar Konrad Ochs, SM Matthias Eimer, Königin Melchior
Sabine Feilner, SM Matthias Fricke, König Balthasar Alfred Lang



Hochbetrieb im Schießstand